|
RFA-Geräte der Firma INNOV-X SYSTEMS
Seit 1.8.2007 ist die Mobilab Werkstoff- und Materialprüfungs GmbH Vertriebspartner von Innov-X Systems.
Die Firma Innov-X Systems wurde 2001 in Bosten (USA) gegründet und hat sich seither als Produzent von Röntgenfluoreszenzanalysegeräten einen bedeutenden Namen gemacht. Die Betreuung des europäischen Marktes erfolgt über eine Niederlassung in den Niederlanden.
Alle Geräte im Produktportfolio arbeiten mit Miniaturröntgenröhren und hoch auflösenden Detektoren. Im Vergleich zu den bis vor wenigen Jahren noch gängigen Isotopengeräten ergeben sich durch die Verwendung der Röntgenröhren zwei wesentliche Vorteile:
* Wartungsfrei: Die Röntgenröhre liefert während ihrer gesamten Lebensdauer eine gleichmäßige Dosisleistung. Damit wird eine gleichbleibend hohe Präzision der Analyseergebnisse erzielt. Eine Nachjustierung der Analysezeiten oder gar eine Nachkalibrierung des Gerätes bei nahezu verbrauchten Isotopen ist nicht notwendig. * Wesentlich erleichtertes Genehmigungsverfahren: Da die Röntgenröhre keine ständige Strahlengefahr darstellt, sondern eben nur strahlt während man eine Messung durchführt, sind die Auflagen für den Betrieb eines solchen Analysegerätes wesentlich geringer. Eine Genehmigung durch die jeweilige Bezirksbehörde ist jedoch auch bei diesen Geräten erforderlich.
Wie funktioniert die Röntgenfluoreszenzanalyse?
Bei der Röntgenfluoreszenzanalyse wird die Technik der Fluoreszenzspektroskopie auf Röntgenstrahlung angewendet. Die Materialprobe wird durch die polychromatische Röntgenstrahlung der Röntgenröhre angeregt. Dabei werden kernnahe Elektronen von inneren Schalen des Atoms auf weiter außen gelegene gehoben. Dadurch können Elektronen aus höheren Energieniveaus zurückfallen. Die dabei freiwerdende Energie wird in Form von elementspezifischer Fluoreszenzstrahlung abgegeben. Diese Fluoreszenzstrahlung kann von einem Strahlungsdetektor ausgewertet werden. Besonders leistungsfähig ist der Nachweis von geringen Verunreinigungen, wie beispielsweise Schwermetallen, die eine hohe Ordnungszahl haben.
Was benötigt man um ein Gerät genehmigen zu lassen?
Firmen die mit Röntgenstrahlung arbeiten, brauchen einen speziell ausgebildeten Strahlenschutzbeauftragten. Die Ausbildung wird in Seibersdorf angeboten und dauert vier Tage. Weiters benötigt man für die Anmeldung ein Strahlenschutzgutachten einer nationalen Prüfstelle (für Österreich ebenfalls Seibersdorf) des jeweiligen Gerätes. In den meisten Fällen reicht es hier jedoch eine Baugleichheitsbescheinigung (ausgestellt von der Firma Innov-X) zusammen mit einer beglaubigten Kopie des Strahlenschutzgutachtens unseres Demo-Gerätes bei der Behörde einzureichen. Außerdem muss in einem formlosen Schreiben der Grund für die Notwendigkeit eines solchen Gerätes erläutert werden und eine Notfallanalyse gemacht werden.
Wir helfen Ihnen gerne bei der Erstellung aller erforderlichen Unterlagen.
|